Mit dem Handy kann man ganz einfach Informationen zu den Exponaten abrufen

AUDIOFÜHRUNG MIT DEM SMARTPHONE


Das Museum St. Johann in Tirol ist mit W-Lan ausgestattet, und an den Wänden wurden bei den einzelnen Ausstellungsthemen QR-Codes angebracht. Die Besucherinnen und Besucher können über diese QR-Codes Audiodateien mit ihrem Smartphone abrufen. Je nach Spracheinstellung des Handys hört man dann Erklärungen in Deutsch oder Englisch. Weitere Sprachen sind für die kommende Museums-Saison vorgesehen.


In der Vitrine wird neben zwei Originalexamplaren auch ein vergrößertes Modell des Skorpions vom Kaisergebirge gezeigt.

DIE NEUE ATTRAKTION IM MUSEUM


Zwei Exemplare von Euscorpius germanus werden im Ausstellungsschwerpunkt "felsenreich - Mythos und Erlebnis Kaisergebirge" präsentiert. Dieser Skorpion ist äußerst selten und wohl auch so unbekannt, dass er nicht einmal einen deutschen Namen bekommen hat. Er ist im Kaisergebirge endemisch.

Auf Grund seiner Seltenheit ist Euscorpius germanus streng geschützt, sodass man diese Tiere normalerweise nicht so leicht in einem Museum präsentieren kann. Wir bedanken uns daher herzlich beim Naturhistorischen Museum Wien für die Leihgabe dieses seltenen Präparates mit zwei Exemplaren.

Da die Tiere sehr klein sind, wird in der Vitrine auch ein stark vergrößertes Modell des "Alpenskorpions" präsentiert. Außerdem wird auch auf das Wundermittel "Skorpionöl" hingewiesen, das jahrhundertelang als Heilmittel gegen alle möglichen Krankheiten verwendet wurde.

Für nähere Informationen zu Euscorpius germanus klicken Sie  hier

Durch einen Stereoskopie-Betrachter erscheinen die Doppelfotos im 3D-Effekt

HISTORISCHE STEREOSKOPIE-FOTOS


Seit kurzem präsentieren wir eine besondere Rarität: „Stereoskopie-Fotos“ vom Klettern im Kaisergebirge. Die Aufnahmen wurden in den 1930er Jahren mit einer speziellen Kamera fotografiert, die über zwei Objektive verfügt. Ansehen kann man die Doppelfotos mit einem so genannten „Stereoskopie-Betrachter“, durch den die Bilder im 3D-Effekt erscheinen. Da die Objektive im Augenabstand angebracht sind, fügen sich die beiden Aufnahmen beim Ansehen durch den Betrachter im Gehirn zu einem Bild zusammen, wodurch der dreidimensionale Eindruck entsteht.

Wir danken der Familie Lackner vom Hotel Brückenwirt dafür, dass wir die originalen Glasplatten-Fotos digitalisieren durften und so eine eindrucksvolle Serie von alten Kletterbildern mit 3D-Effekt der Öffentlichkeit zugänglich machen konnten. Zudem handelt es sich bei diesen Aufnahmen auch um fotohistorisch interessante Dokumente.