Die beiden Galeristen Obmann Armin Rainer (rechts) und Geschäftsführer Peter Fischer.
Klaus Klingler: Blumen auf Kreta - Öl auf Leinwand
Klaus Klingler: Strauß mit Iris - Aquarell
Klaus Klingler: Blumen in blauer Vase - Öl auf Leinwand
Andreas Kuhnlein mit seiner Skulptur "Stellvertreter"
Andreas Kuhnlein: Hängepartie
Andreas Kuhnlein: Narziss

AUSSTELLUNGEN IN DER GALERIE


Im Obergeschoß des Museums befindet sich unsere Galerie, in der wir ausgewählte Ausstellungen präsentieren.

Unsere nächste Ausstellung

Klaus Klingler - Ölgemälde, Aquarelle und Grafiken

Vernissage am Donnerstag, 5. Juli 2018 um 19:30 Uhr

Der 1937 in Salzburg geborene Klaus Klingler studierte von 1955 – 1960 an der Akademie der bildenden Künste in Wien bei Robin C. Andersen und Herbert Boeckl. Darüber hinaus nahm er an der legendären Sommerakademie von Oskar Kokoschka teil, wirkte für lange Zeit als Assistent des Farb-Ästheten Max Peiffer-Watenphul an der Salzburger Sommerakademie und war dann als Lehrer der Sommerakademie in Geras tätig.

Der Verfremdung und Verformung der Akzentuierung und Modulation von Farben kommt eine wesentliche Aufgabe in Klinglers Werken zu. Farbtöne werden ähnlich gesetzt wie Musiktöne. Jedes Bild ist ein neues Abenteuer. Das Unwesentliche wird weggelassen und abstrahiert, um so Gefühle und Rhythmus darzustellen. Eine besondere Rolle in seiner Arbeit spielt die Natur – ganz nach dem Motto „das Kunstwerk ist Gleichnis der Natur, kein Abbild.“

Klaus Klinglers Aquarelle entstehen immer vor dem Motiv; und dies sind stets Orte zum Träumen, Orte, die unbeachtet vor sich hin sterben – vergehende Orte. Die im Atelier entstandenen Ölbilder sind frei umgesetzt, wobei die Farbe eine dominierende Rolle spielt. Trotz aller Verselbständigung seiner Malmittel reißt Klingler aber nie alle Brücken zur identifizierbaren Wirklichkeit ab.

Der Salzburger Künstler hat sich immer außerhalb der Kunstkampf-Arena gehalten, und bei aller interessierten Beobachtung des Geschehens ist er nicht der Versuchung erlegen, seine langsam und „logisch“ gewachsene Welt aufzugeben. Kontinuität war immer wichtiger als so genannte Aktualität.

Seine künstlerische Herkunft von den akademischen Größen Andersen und Boeckl hat er rasch mit Eigenständigkeit beantwortet, wobei die Tendenz zum abstrakten Farbgeflecht, zum reinen Spiel freier Kräfte in bestimmten Phasen die Gegenständlichkeit beinahe aufgelöst hat. Seine Grundstärke ist die Entfaltung malerischen Reichtums auf einer gestalterischen Basis, die weit weniger traditionell ist, als sie auf den ersten Blick erscheinen mag. Kein schlechter Ausgangspunkt inmitten eines Wertewandels, der das Bild wieder in angestammte Rechte einsetzt.

 

 

 

Unsere übernächste Ausstellung

Andreas Kuhnlein "Spuren des Menschseins" - Skulpturen

16. August bis 6. Oktober 2018

 

Der 1953 in Unterwössen geborene Künstler Andreas Kuhnlein näherte sich als Autodidakt erst allmählich der Bildhauerei, zunächst mit gegenständlichen Arbeiten aus Holz, Bronze und Stein, später mit Naturraumgestaltungen und Tischbildnissen vornehmlich aus Holz.

Seit 1997 entstehen expressive Skulpturen aus ganzen Stämmen. Als Material dienen Kuhnlein dabei Baumstämme aus Ulme, Esche oder Eiche – Hartholz, das er mit der Kettensäge bearbeitet. Ohne Skizzen, ohne Vorzeichnungen entstehen im Dialog mit dem gewachsenen Stamm die Arbeiten. Markante, manchmal brutal erscheinende Einschnitte verletzen die umrissene Figur und geben ihr ihre charakteristische Gestalt. Meisterhaft vermag der Bildhauer mit dem vermeintlich so groben Werkzeug filigrane, fragile Akzente zu setzen.

Zentrales Thema seines Schaffens ist der Mensch mit seinen Bestrebungen, Hoffnungen, Zweifeln, Sehnsüchten, Fehlern und Abgründen. Nie aus moralisch überlegener Pose und nie seine eigene Person ausnehmend, stellt Andreas Kuhnlein unbequem und unbeirrt Fragen nach dem Wesen des Menschseins. Unmöglich, sich nicht von seinen Skulpturen und Installationen berühren zu lassen.

"Wichtig sind für mich Thema und Inhalt meiner Arbeit, nicht das Zeigen von spektakulären Schnitttechniken oder das Fertigen von dekorativen Elementen. Viele vermuten ein Spektakel bei der Arbeit mit der Motorsäge. Für mich ist sie ein sensibles Werkzeug und Mittel zum Zweck. Es gibt mir die Möglichkeit, unterschiedliche Gemütslagen relativ schnell umzusetzen und zwingt mich zudem, mich auf Wesentliches zu beschränken – nicht mehr und nicht weniger“, sagt Andreas Kuhnlein, der inzwischen internationale Bedeutung erlangt hat. Seine expressiven Figuren stehen heute in ganz Deutschland, den Niederlanden, Kanada, den USA sowie in Südkorea und China.



Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag: 10 – 12 und 16 – 18 Uhr, Samstag: 10 – 12 Uhr (bis 21. September 2018), danach Dienstag und Donnerstag: 10 – 12 Uhr und zuletzt bei der Langen Nacht der Museen am 6. Oktober 2018 von 18 bis 01 Uhr.



Die Liste unserer bisherigen Ausstellungen finden Sie hier ->