Die Anbetung der Könige
Der weisende Engel wurde zu Weihnachten 2018 erstmals aufgestellt

WEIHNACHTSKRIPPE WEITAU IST WIEDER ZU BESICHTIGEN


Noch bis 2. Februar, Mariae Lichtmess, kann die Weihnachtskrippe in der St. Nikolauskirche in der Weitau besichtigt werden. Die Restaurierung und Betreuung dieses bedeutenden Kulturdenkmals hat der Museums- und Kulturverein übernommen. In den Jahren 2012 und 2013 wurden zunächst der Krippenberg und die Hintergrundlandschaft restauriert. Seither ist man bemüht, die fehlenden Figuren zu ergänzen, denn viele der historischen Krippenfiguren wurden bereits vor Jahrzehnten gestohlen.

Es konnten die drei Könige nachgeschnitzt werden, auch ein neuer Stern von Bethlehem strahlt wieder über dem Stall. Weiters wurden zwei Frauen am Brunnen, drei Hirten am Feuer, zwei Kamele mit Begleitfiguren, ein liegendes Kamel, zwei Engel, ein musizierender Hirte, zwei disputierende Pharisäer und zuletzt ein königliches Pferd mit Knecht ergänzt.

Wir danken allen großherzigen Spenderinnen und Spendern, die das Nachschnitzen der Figuren ermöglicht haben, doch sind wir nach wie vor auf Spenden angewiesen, um die verwaisten Flächen des großen Krippenbergers weiter zu füllen...

Wir bitten daher um Ihre Spenden!

Spendenkonto bei der Raiffeisenkasse Kitzbühel-St. Johann:
IBAN: AT61 3626 3001 0514 3227
BIC: RZTIAT22263
Kontowortlaut: Weihnachtskrippe Weitau

Zahlscheine liegen auch in der St. Nikolauskirche rechts neben der Krippe auf.

Vergelt's Gott!


Joseph Schöpf: Maria und Antonius als Fürsprecher bei Christus. Entwurf für das Kuppelfresko der Antoniuskapelle St. Johann in Tirol
Zum Vergleich: Auschnitt aus dem Kuppelfresko von 1803 mit dem gleichen Motiv

BEDEUTENDES KUNSTWERK ANGEKAUFT


Als einen besonderen Glücksfall kann man den Umstand bezeichnen, dass wir dank der Unterstützung durch Land und Gemeinde ein Gemälde von Joseph Schöpf ersteigern konnten, das einen Entwurf für das Kuppelfresko der St. Johanner Antoniuskapelle zeigt. Dargestellt sind Maria und Antonius als Fürsprecher bei Christus, am unteren Bildrand ist das Dorf St. Johann in Tirol zu erkennen.

Dass dieses Bild nun in unserem Museum ausgestellt ist, stellt eine außerordentliche Bereicherung für die kunsthistorische Sammlung unseres Hauses dar. Immerhin zählte Joseph Schöpf, der letzte große Tiroler Freskenmaler in der Zeit des Übergangs vom Rokoko zum Klassizismus, zu den bedeutendsten Künstlern des Landes. Sein Kuppelfresko in der Antoniuskapelle ist mit der ältesten Panoramadarstellung einer Tiroler Berglandschaft Richtungsweisend für spätere Entwicklungen und von besonderer historischer Bedeutung für St. Johann in Tirol.

Nähere Informationen dazu finden Sie in unserer heimatkundlichen Schriftenreihe Nr. 31 ->


Mit dem Handy kann man ganz einfach Informationen zu den Exponaten abrufen

AUDIOFÜHRUNG MIT DEM SMARTPHONE


In Zeiten von COVID-19 mussten viele Museen ihre Audioguides aus hygienischen Gründen ausmustern. Wir setzen schon seit vielen Jahren auf Audioführungen mit dem eigenen Handy.

Über unser W-Lan kann man QR-Codes mit dem Smartphone scannen und so Informationen abrufen. Je nach Spracheinstellung des Handys hört man dann Erklärungen auf Deutsch, Englisch oder Italienisch.

 


In der Vitrine wird neben zwei Originalexamplaren auch ein vergrößertes Modell des Skorpions vom Kaisergebirge gezeigt.

DER SKORPION VOM KAISERGEBIRGE


Zwei Exemplare von Euscorpius germanus werden im Ausstellungsschwerpunkt "felsenreich - Mythos und Erlebnis Kaisergebirge" präsentiert. Dieser Skorpion ist äußerst selten und wohl auch so unbekannt, dass er nicht einmal einen deutschen Namen bekommen hat. Er ist im Kaisergebirge endemisch.

Auf Grund seiner Seltenheit ist Euscorpius germanus streng geschützt, sodass man diese Tiere normalerweise nicht so leicht in einem Museum präsentieren kann. Wir bedanken uns daher herzlich beim Naturhistorischen Museum Wien für die Leihgabe dieses seltenen Präparates mit zwei Exemplaren.

Da die Tiere sehr klein sind, wird in der Vitrine auch ein stark vergrößertes Modell des "Alpenskorpions" präsentiert. Außerdem wird auch auf das Wundermittel "Skorpionöl" hingewiesen, das jahrhundertelang als Heilmittel gegen alle möglichen Krankheiten verwendet wurde.

Für nähere Informationen zu Euscorpius germanus klicken Sie  hier


Der sagenumwobene Grüne Regenwurm in seiner natürlichen Umgebung.

DER GRÜNE REGENWURM IM MUSEUM


Im Rahmen des Ausstellungsschwerpunktes zum Kaisergebirge kann in unserem Museum ein Kuriosum der Tierwelt beobachtet werden - eine Art, die als Relikt eiszeitlicher Prozesse im Kaisergebirge überlebt hat.

Während des Sommers sind immer einige Exemplare des so genannten „Grünen Regenwurms“ (Allolobophora smaragdina) im Wurm-Terrarium des Museums auf "Sommerfrische", und sie fühlen sich bei uns genauso wohl, wie in ihrer gewohnten Umgebung auf abgestorbenen Baumstümpfen.

Da sie sehr lichtscheu sind und man sie daher nicht so leicht in unserem Regenwurm-Terrarium finden kann, zeigen wir daneben den Kurzfilm "Auf der Jagd nach dem Grünen Regenwurm."